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Warum man sich entschuldigt, wenn man sich entspannt


Es passiert öfter, als man denkt.


Der Körper liegt ruhig, hat gerade angefangen, loszulassen.

Und dann kommt ein Satz.

Leise.

Fast vorsichtig.

„Sorry.“

Manchmal auch:

„Entschuldigung.“


Nicht, weil etwas passiert ist. Sondern weil gerade nichts passiert.

Weil der Körper nachgibt. Weil eine Spannung sich löst.

Weil ein Atemzug tiefer wird als sonst.


Und irgendwo entsteht das Gefühl, man müsste das kurz erklären.

Als wäre es nicht ganz vorgesehen.

Dabei ist es genau das. Der Moment, in dem nichts mehr gehalten werden muss.


Und trotzdem ist da dieser Impuls, kurz sicherzugehen, dass alles in Ordnung ist.

Der Kopf schaut noch einmal nach.

Der Körper ist da schon einen Schritt weiter.

Das ist kein Fehler.

Eher Gewohnheit.


Man ist es gewohnt, etwas zu tun.

Zu reagieren. Zu kontrollieren.

Nicht unbedingt, einfach nur da zu sein.


Und genau deshalb fühlt sich dieser Moment manchmal kurz erklärungsbedürftig an.

Bis man merkt, dass niemand etwas erwartet.

Dass nichts „richtig“ gemacht werden muss.

Und dass genau darin der eigentliche Punkt liegt.


In der Thai Massage entsteht genau so ein Moment.

Ein Moment, in dem nichts erklärt werden muss.

In dem der Körper loslassen darf, ohne dass jemand nachfragt.

Und in dem man nicht sicherstellen muss, dass alles in Ordnung ist.


Weil es das längst ist.


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