Die Art, wie man sich hinsetzt
- Magnolia Stuttgart

- 27. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 4 Tagen

Es gibt eine Zeit, da setzt man sich einfach hin. Ohne nachzudenken.
Der Körper findet seinen Platz von allein.
Und dann gibt es die Zeit danach. Da passiert vor dem Sitzen noch etwas.
Ein kurzes Innehalten. Ein kleines Sortieren.
Man rutscht ein Stück nach vorne.
Oder ein Stück nach hinten. Dreht sich leicht zur Seite. Verlagert das Gewicht.
Nichts Auffälliges. Aber auch nichts, das ganz selbstverständlich ist.
Der Körper hat sich da oft schon entschieden.
Er weiß ziemlich genau, wo es nicht mehr ganz passt.
Man selbst ist noch dabei, es zu übersehen.
Oder es anders zu nennen.
„Ich sitze heute irgendwie komisch.“
Dabei ist es nicht das Sitzen. Es ist das, was sich langsam eingeschlichen hat.
Über Tage. Über Wochen. Der Körper passt sich an.
Die Haltung verändert sich ein wenig. Die Muskulatur organisiert sich neu.
Und der Kopf sorgt dafür, dass sich das Ganze weiterhin wie „passt schon“ anfühlt.
Das funktioniert erstaunlich gut.
Man merkt es nicht. Weil nichts wirklich stört. Es ist nur ein kleines Anders.
Und an ein kleines Anders gewöhnt man sich schnell.
Bis es irgendwann nicht mehr ganz so leicht zu ignorieren ist.
Und genau da entsteht dieser Moment.
Der Moment, in dem man kurz innehält. Nicht, weil etwas plötzlich schlimmer geworden ist. Sondern weil es auffällt.
In der Thai Massage entsteht genau so ein Moment.
Ein Moment, in dem man sich nicht mehr ausrichten muss.
In dem der Körper nicht weiter ausgleichen muss.
Und in dem man für einen Augenblick nicht mehr darüber nachdenkt, wie man sitzt.
Sondern einfach liegt.
Und merkt, dass sich etwas wieder sortiert.
(Termin vereinbaren)




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